Mittwoch, 6. Juli 2016

Übernachten in Marokko

Wir haben auf unserer Reise in den verschiedensten Häusern geschlafen und bis auf eins waren wir überall mehr als zufrieden.

Das Highlight war Kasbah Mohayout in Merzouga am Rande der großen Sanddünen von Erg Chebbi. Hier stimmte einfach alles!







Den nettesten Empfang und das gemütlichste Zimmer hatten wir in Marrakech. Das Riad Johenna liegt mitten in der Medina und ist trotzdem sehr ruhig.


von außen...

...und von innen


In Fes waren wir einfach überwältigt von der Pracht des Hauses und dem tollen Frühstück: Dar Albatoul

von außen...

...und von innen

der Eingang zu unserem Zimmer


In Rissani, in der Kasbah Esnassra, war der Pool super.



In Aït Benhaddou wäre es der Ausblick gewesen, aber es regnete.





Das Camp in der Wüste steht außer Konkurrenz.





Einzig das Berghotel in der Dades Schlucht bekommt von uns Abzüge: es sieht einladend und idyllisch gelegen aus, aber uns störten: durchgelegene Matratzen, fadenscheinige Betttücher, knisternde Dralondecken und ein äußerst karges Frühstück. Wir müssen zwar in den Bergen nicht komfortabel wohnen, aber dann darf sich die Unterkunft nicht Hotel nennen.






Dienstag, 17. Mai 2016

Wandern

Über die berühmte Serpentinenstraße des Gorges de Dadés gelangen wir tief hinein ins Dadestal, das wir uns für eine Wanderung ausgesucht hatten. Die Straße ist auch für uns, die wir das Fahren in den bergen gewohnt sind ein Erlebnis. Die Schlucht mindestens genauso.






Am Ausgang der Schlucht liegt unser kleines Berghotel umgeben von Pappeln, inmitten der Flussoase. Gleich dahinter schließen sich die Obstgärten mit Feigen-, Mandel-, Aprikosen- und Granatapflebäumen an. Oasen erwecken immer den Eindruck als träume man, in diesem Fall vom Paradies zwischen steil aufragenden schroffen, roten Felsen. 




Wir haben uns für die Wanderung einen Führer genommen, der uns am Fluss entlang zu kleinen Kasbahs führt oder uns in den winzigen Dörfern mit dem Leben am Fuß des Hohen Atlas vertraut macht. 


saftig grüne Weizenfelder

Mohammed erklärt uns das Bewässerungssystem, die Sagias

eine bewohnte Kasbah am Fluss




ausgetrocknetes Flusstal

Straße im Dadestal

Dorfstraße

Hausgarten

zurück in der Schlucht




Montag, 9. Mai 2016

Reiseroute



Wir sind in 10 Tagen 1700 km durch Marokko gereist, davon ein Drittel mit dem Zug, die restlichen Kilometer mit einem Mietwagen. Es war ein angenehmes Reisen auf überwiegend guten, wenn auch schmalen Straßen, mit vielen Eindrücken von einem wunderschönen Land in unglaublichen Farben.

Wir fuhren ganz altmodisch mit Straßenkarte -Michelin 742 National Marokko - ohne Navi.
Die Straßenbeschilderung ist in den Städten etwas dürftig, über Land gab es aber nie Unklarheiten.

Viel Verkehr erlebten wir nur auf der Strecke zwischen Ourzazate - Marrakech, der Hauptverbindungsstrecke in Nord-Süd- Richtung. Zur Zeit ist die Atlasüberquerung ein riesiges Baustellenprojekt und wir hatten hierfür zusätzlich richtig schlechtes Wetter.

Die Polizeikontrollen im ganzen Land gelten hauptsächlich der Geschwindigkeitskontrolle und scheinen eine der wichtigsten Einnahmequellen zu sein. An anderen Kontrollpunkten wurden wir hin und wieder gestoppt, freundlich danach gefragt, woher wir kommen, ob wir zum erstmal durch Marokko reisen und ob uns das Land gefällt. Es schafft Sympathien - zumindest im Norden - , wenn man hierfür etwas französisch kann.

Bei der Reiseplanung hatten wir eine perfekte Unterstützung durch den Reiseveranstalter
www.erlebe-marokko.de
und die zugehörige Agentur vor Ort - Orion Trek Voyages



wir verlassen Fes in Richtung Mittlerer Atlas durch ein frühlingsgrünes Land

Schneeschranken im Mittleren Atlas

vierspurige Einfahrt nach Midelt, vor uns der Hohe Atlas mit letzten Schneefeldern

Durchgangsstraße in der Wüstenstadt Rissani

Piste zur Oase Merzouga


Dromedare ziehen über die Straße

am Rande der marokkanischen Sahara

Berühmte Serpentinen zur Dades-Schlucht


Piste nach Ait Behaddou

hinein in die Wolkenwaschmaschine über dem Hohen Atlas


Großbaustelle auf der Passstraße